Die Vertrauensmetrik im Spiel

Understanding how stakeholder trust evolves throughout
the game based on your communication choices

Ein wichtiger Teil des Spiels ist die Vertrauensmetrik. Sie zeigt, wieviel Vertrauen die drei wichtigsten Interessengruppen in die Wissenschaftskommunikation haben: die Öffentlichkeit, die Wissenschaft und die Behörden. Das Vertrauen dieser Gruppen ändert sich im Laufe des Spiels, je nachdem, wieviel Unsicherheit in den Aussagen der Spielenden enthalten ist.

Die kürzeste Antwort, die man wählen kann, enthält wenig Unsicherheit. Wenn zum Beispiel gesagt wird, dass etwas „nach dem aktuellen Kenntnisstand“ gilt, bedeutet das, dass sich dieser Kenntnisstand in Zukunft ändern könnte. Aber diese Aussage spricht nicht direkt von Unsicherheiten. Wenn man diese Option wählt, vertraut die Öffentlichkeit im Spiel mehr, aber die Wissenschaft und die Behörden weniger.

Wenn man hingegen auch den zweiten Teil der Antwort hinzufügt, kommt mehr Unsicherheit ins Spiel. Zum Beispiel könnte man sagen: „Empirische Wissenschaften können nicht mit absoluter Sicherheit beweisen, dass ein bestimmter Effekt nicht vorliegt.“ Hier wird die wissenschaftliche Unsicherheit klar benannt. Wenn man diese Unsicherheit hervorhebt, vertraut die Öffentlichkeit weniger, aber die Wissenschaft vertraut mehr; das Vertrauen der Behörden bleibt unverändert.

Der dritte Teil der Antwort erklärt, wie zuständige Behörden mit dieser Unsicherheit umgehen. Dadurch steigt das Vertrauen der Behörden, während das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Wissenschaftler*innen gleich bleibt.

Die Entwicklung dieser Metrik basiert auf den Erfahrungen von Expert*innen, die in der Wissenschaftskommunikation tätig sind und zu Risiken von Strahlung in verschiedenen europäischen Ländern kommunizieren. Zusätzlich wurden Teile des Spiels mit einer Stichprobe aus der Öffentlichkeit getestet. Die Ergebnisse dieser Tests stimmen mit der Art und Weise überein, wie die Metrik im Spiel umgesetzt ist.

Die Metrik stützt sich also auf praktische Erfahrungen und empirische Tests. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Menschen unterschiedlich reagieren, wenn wissenschaftliche Unsicherheiten angesprochen werden.

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