An integral part of the game is the trust metric: It tracks the level of trust that the three key stakeholders have in the player, i.e. the science communicator. These groups are: (1) the public, (2) scientists, and (3) authorities. The trust levels of these groups change throughout the game based on how much scientific uncertainty is present in the player’s statements. Changes to the trust metric are calculated as follows:
The shortest possible response a player can select includes only very little scientific uncertainty. In our example, the phrase “according to the current state of knowledge” indicates that the state of knowledge could change in the future. However, the statement does not directly point to uncertainties. Choosing this option increases public trust but decreases trust by scientists and authorities.
Trust increases
Including the second text fragment to the player’s response introduces more scientific uncertainty. In this case the player may add “empirical sciences can never prove the absence of an effect with absolute certainty” to their initial response – explicitly stating the scientific uncertainty. Choosing to include this uncertainty decreases the public’s trust in the player while it increases trust from scientists, with authorities' trust remaining unchanged.
Trust decreases
Trust increases
Adding the third and final text fragment explains how the authorities responsible treat this uncertainty. This increases authorities' trust while leaving public and scientists' trust unaffected.
Trust increases
The metric is based on the experiences of science communicators that communicate radiation risks in several European countries. Moreover, text fragments of an earlier version of the game have been tested empirically with a public sample. Test results were also in line with the way the metric is implemented in the game.
Hence, the metric is underpinned by practitioners’ experiences as well as by empirical testing. However, it is important to stress that people can and will react differently to the notion of scientific uncertainty.
Ein wichtiger Teil des Spiels ist die Vertrauensmetrik. Sie zeigt, wieviel Vertrauen die drei wichtigsten Interessengruppen in die Wissenschaftskommunikation haben: die Öffentlichkeit, die Wissenschaft und die Behörden. Das Vertrauen dieser Gruppen ändert sich im Laufe des Spiels, je nachdem, wieviel Unsicherheit in den Aussagen der Spielenden enthalten ist.
Die kürzeste Antwort, die man wählen kann, enthält wenig Unsicherheit. Wenn zum Beispiel gesagt wird, dass etwas „nach dem aktuellen Kenntnisstand“ gilt, bedeutet das, dass sich dieser Kenntnisstand in Zukunft ändern könnte. Aber diese Aussage spricht nicht direkt von Unsicherheiten. Wenn man diese Option wählt, vertraut die Öffentlichkeit im Spiel mehr, aber die Wissenschaft und die Behörden weniger.
Wenn man hingegen auch den zweiten Teil der Antwort hinzufügt, kommt mehr Unsicherheit ins Spiel. Zum Beispiel könnte man sagen: „Empirische Wissenschaften können nicht mit absoluter Sicherheit beweisen, dass ein bestimmter Effekt nicht vorliegt.“ Hier wird die wissenschaftliche Unsicherheit klar benannt. Wenn man diese Unsicherheit hervorhebt, vertraut die Öffentlichkeit weniger, aber die Wissenschaft vertraut mehr; das Vertrauen der Behörden bleibt unverändert.
Der dritte Teil der Antwort erklärt, wie zuständige Behörden mit dieser Unsicherheit umgehen. Dadurch steigt das Vertrauen der Behörden, während das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Wissenschaftler*innen gleich bleibt.
Die Entwicklung dieser Metrik basiert auf den Erfahrungen von Expert*innen, die in der Wissenschaftskommunikation tätig sind und zu Risiken von Strahlung in verschiedenen europäischen Ländern kommunizieren. Zusätzlich wurden Teile des Spiels mit einer Stichprobe aus der Öffentlichkeit getestet. Die Ergebnisse dieser Tests stimmen mit der Art und Weise überein, wie die Metrik im Spiel umgesetzt ist.
Die Metrik stützt sich also auf praktische Erfahrungen und empirische Tests. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Menschen unterschiedlich reagieren, wenn wissenschaftliche Unsicherheiten angesprochen werden.
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