This does not refer to a feeling of uncertainty or certainty, but rather to the uncertainty of scientific findings: It is simply impossible to provide absolute, 100% proof that things (technologies, medicines, food, etc.) do not harm us in any way. This also applies to comparatively well-researched topics such as “mobile phone radiation and health,” which has been the subject of approximately 30 years of research.
This is where the idea for the game came from: it aims to contribute to understanding between science and the public by making this dilemma of science communication tangible. As game developers, we hope that “Talk Science” will encourage people to reflect on their expectations towards science communication. The aim is deliberately not to lecture players, but simply to enable them to experience why science communication is a difficult process in which it is impossible to satisfy all parties involved.
Warum werden wissenschaftliche Erkenntnisse oft so vermittelt, dass viele Menschen sie schwer verstehen können? „Talk Science“ basiert auf der Erfahrung, dass wissenschaftliche Unsicherheit ein wichtiger Faktor ist, der die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit erschwert: Wissenschaft kann nie zu 100 % sicher sein, dass eine Sache (Technologien, Medikamente, Lebensmittel usw.) uns in keiner Weise schadet. Selbst bei gut erforschten Themen wie der Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf die Gesundheit, das bereits seit etwa 30 Jahren untersucht wird, gibt es keine absolute Gewissheit.
Es ist nachvollziehbar, dass Menschen, die mit neuen Technologien konfrontiert werden, skeptisch sind und Beweise für absolute Sicherheit fordern. Wenn beispielsweise ein neuer Mobilfunkmast in einer Stadt errichtet wird, ist es verständlich, dass einige Menschen besorgt sind und nach Beweisen für die Sicherheit fragen. Die Wissenschaft kann jedoch absolute Sicherheit nicht nachweisen.
Dieses Dilemma ist ein zentrales Problem der Wissenschaftskommunikation. Wenn Wissenschaftler*innen die Unsicherheiten, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen einhergehen, betonen, erfüllen sie die Erwartungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft, aber enttäuschen gleichzeitig Erwartungen aus einem Teil Öffentlichkeit. Wenn sie diese Unsicherheiten jedoch nicht klar kommunizieren, geschieht das Gegenteil.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee für „Talk Science“: Das Spiel soll dazu beitragen, das Verständnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern, indem es dieses Dilemma greifbar macht. Wir hoffen, dass „Talk Science“ die Menschen dazu anregt, über ihre Erwartungen an die Wissenschaftskommunikation nachzudenken. Unser Ziel ist es nicht, die Spielenden zu belehren. Sondern ihnen zu ermöglichen, zu erleben, warum Wissenschaftskommunikation ein komplexer Prozess ist, bei dem es schwierig ist, alle Beteiligten zufriedenzustellen.
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